Verabschiedungsraum Peilstein

Ein recht netter, älterer Herr kommt auf mich zu und erzählt mir von der Baustelle und wie sich das neue Gebäude hier am Kirchenplatz so macht.

Diese Begeisterung zeigt mir, dass die Bewohner vom Ort sehr gut „abgeholt“ und eingebunden wurden in den Prozess der Planung und auch während der Ausführung. Gemeinschaftliche Orte/Projekte wie dieser Verabschiedungsraum in Peilstein werden dann viel positiver von der Gemeinde und ihren Bewohnern integriert und angenommen.

Auf der Giebelseite prangt ein großes goldenes Symbol.
Es ist das Alpha & Omega.

Das Alpha ist der erste und das Omega der letzte Buchstabe des klassischen griechischen Alphabets.  Sie sind Symbol für den Anfang und das Ende. Ästhetisch und inhaltlich perfekt eingebettet – wie ich finde.


Ich habe einige Außenaufnahmen gemacht, um zu zeigen wie bedacht das Projekt in seine Umgebung eingefügt wurde und, dass es sich auch formal mit seinem Standort identifiziert.

Von außen haben sich einige Frontalaufnahmen sehr gut angeboten. Von der bereits erwähnten Giebelseite und natürlich auch vom Eingangsbereich.

Frontalansichten brauchen manchmal etwas Zeit und Millimeterarbeit, bis  die Kamera am exakt richtigen Punkt steht. Da bin ich erst zufrieden, wenn alles stimmig ist. Vorher löse ich die Kamera auch nicht aus.

Mit halbherzigen Aufnahmen wäre ich nicht glücklich und meine Kunden schon gar nicht.

Im Inneren des Verabschiedungsraums sorgt die Oberlichte aus gelbem Glas für eine warme, angenehme Atmosphäre.  Genau gegenüber liegt eine in gold lackierte Holzoberfläche, die das gelbe Licht wunderschön reflektiert. Der Rest des Innenraums ist recht ruhig und strukturiert gehalten.

Da kann ich dem netten Herrn vom Kirchenplatz nur beipflichten:
„Ja, schön ist’s geworden!“

Fotografiert für Architekturbüro Arkade