Ein außergewöhnlich spannendes Projekt, das ich mit euch teilen möchte ist ein Gemeinschaftswohnprojekt das auch bekannt ist als „Mayr in der Wim“.

Das 1459 erbaute Gebäude diente lange als Bischofshof und steht heute unter Denkmalschutz.

Um den Wert dieses historischen Kulturgutes zu verdeutlichen wurden die einzelnen Putzschichten der unterschiedlichen Epochen an der Fassade freigelegt und restauriert.

Teilweise entstanden sogar Überlagerungen, die über die Jahre in Vergessenheit gerieten. Eine unglaublich wertvolle und wertschätzende Annäherung an das Projekt, die sich sichtbar durch alle Teilbereiche zieht. So bemerkt man beim Durchgehen, dass auch in fast allen Räumen und im Innenhof immer wieder Teile des historischen Mauerwerks freigelegt wurden.

Durch die Erweiterung und Sanierung fanden über 20 Wohneinheiten und ein großzügiger Gemeinschaftsbereich im Inneren Platz. Die Revitalisierung des Vierkanthofes wurde 2018 mit dem Energy Globe in der Kategorie „Erde“ ausgezeichnet.

Zu den Besonderheiten des „Mayr in der Wim“ zählt auf alle Fälle die grüne Oase im Herzen des Innenhofs. Sie sorgt für angenehmes Klima und eine entspannte Atmosphäre. Auch die eindrucksvolle Dachkonstruktion trägt ihren Teil dazu bei. Sie passt sich automatisch an die aktuelle Wetterlage an. Die Kuppel im mittleren Bereich verschiebt sich an heißen Tagen um Frischluft in den Innenhof zu leiten und schließt sich an Regentagen selbstständig.

Der Blick von der oberen Ebene aus verrät wie vielseitig und benutzerfreundlich der Innenhof gestaltet wurde. Die Bereiche – Küche, Pool, Lounge – werden von allen Bewohnern gemeinschaftlich erhalten und genutzt. Die Treppe schafft eine Verbindung der zwei Ebenen.

Ich bin unglaublich dankbar für das Vertrauen, das mir meine Kunden schenken und für die interessanten Projekte, die ich immer fotografieren darf! Oft dringe ich bei meiner Arbeit in den persönlichen Rückzugsort – das Zuhause – der Menschen ein. Deshalb versuche ich immer respektvoll und wertschätzend damit umzugehen, wenn mir jemand die Türe zu seinem „Allerheiligsten“ öffnet.

Projekt für: www.matzinger.at

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